Haarausfall im Herbst – warum jetzt mehr Haare ausfallen können
Mehr Haare in Bürste oder Abfluss? Gerade im Spätsommer und Herbst kann sich unser natürlicher Haarwechsel verstärken. Doch Haare erzählen manchmal auch mehr. Ein ganzheitlicher Blick auf Haar, Kopfhaut und den Menschen dahinter.
Wer mich kennt, kennt auch meine langen dunklen Haare. Und ja – mit 61 bin ich durchaus ein bisschen stolz darauf, dass ich noch immer meine natürliche Haarfarbe trage und meine Haare lang und kräftig sind.
Selbstverständlich ist das für mich nicht. In meiner Familie sind viele schon früh grau geworden und hatten eher feines oder weniger Haar.
Ich schenke meinen Haaren und meiner Kopfhaut deshalb schon seit vielen Jahren bewusst Aufmerksamkeit – von außen und von innen.
Denn für mich ist Haarpflege viel mehr als Shampoo.
Mehr Haare in der Bürste – ist der Herbst schuld?
Wer einen Hund, eine Katze oder ein anderes Tier hat, kennt den Fellwechsel: Die Jahreszeit verändert sich – und plötzlich liegen gefühlt überall Haare.
Natürlich lässt sich der Fellwechsel bei Tieren nicht eins zu eins auf uns Menschen übertragen. Aber er macht etwas sehr anschaulich:
Auch Haare folgen natürlichen Rhythmen.
Tatsächlich zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass auch der menschliche Haarzyklus jahreszeitlichen Schwankungen unterliegen kann. Im Sommer kann sich ein größerer Anteil unserer Haare in der Ruhephase befinden. Einige Zeit später lösen sich diese Haare – und der verstärkte Haarverlust wird im Spätsommer und Herbst sichtbar.
Mehr Haare in der Bürste oder im Abfluss müssen deshalb nicht automatisch bedeuten, dass etwas nicht stimmt.
Wir sind eben auch ein Teil der Natur.
Wann ist Haarausfall nicht mehr nur saisonal?
Trotzdem sollten wir nicht jeden stärkeren Haarverlust einfach mit dem Herbst erklären.
Unsere Haare können auf vieles reagieren. Stress und außergewöhnliche Belastungen können ebenso eine Rolle spielen wie hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, Medikamente oder eine unzureichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen.
Deshalb interessiert mich bei Veränderungen der Haare nicht nur:
Was sehe ich?
Sondern vor allem:
Was könnte dahinterliegen?
Bei plötzlich sehr starkem oder länger anhaltendem Haarverlust, kahlen Stellen oder deutlichen Veränderungen der Kopfhaut sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Haarpflege beginnt für mich nicht beim Symptom
Trockenes Haar braucht Feuchtigkeit, fettiges Haar ein Shampoo gegen Fett und bei Schuppen nehmen wir ein Anti-Schuppen-Shampoo?
So einfach ist es für mich nicht.
Denn das sichtbare Erscheinungsbild ist zunächst einmal genau das: etwas, das wir sehen.
Bei Akari gefällt mir deshalb der ganzheitliche Ansatz. Ähnlich wie bei der Hautpflege wird nicht nur danach geschaut, welches Symptom sich gerade zeigt, sondern welches Thema dahinterliegen könnte.
Shampoo, Tonic und Haarpackung können entsprechend individuell ausgewählt und miteinander kombiniert werden.
Rose – wenn Ausgleich gefragt ist
Die Rose steht bei Akari für Gleichgewicht und Harmonie. Sie kann deshalb interessant sein, wenn Haar und Kopfhaut nach Ausgleich verlangen – Schuppen, juckende Kopfhaut ….
Myrte – Stoffwechsel und Ausscheidung
Myrte ist bei Akari dem Thema Stoffwechsel und Ausscheidung zugeordnet. Nicht nur reinigen, sondern die natürlichen Regulationsprozesse in den Blick nehmen – das ist der Gedanke dahinter – fettige Haare, zu schweres Haar…
Silber – Wasserhaushalt und Fließen
Silber steht für den Wasserhaushalt und das Fließen. Gerade wenn Trockenheit oder fehlende Feuchtigkeitsbalance eine Rolle spielen, kann dieses Thema interessant sein – trockenes Haar, fehlende Stabilität ….
Gold – Kraft und Ausstrahlung
Gold verbinde ich mit Grundenergie, Vitalität und Ausstrahlung. Wenn Haare und Kopfhaut kraftlos oder müde erscheinen, schaue ich deshalb auch auf dieses Thema – trockenes glanzloses Haar, spröde Haare
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Der Kopfhaut noch mehr Aufmerksamkeit schenken
Mit Shampoo, Tonic und Haarpackung pflegen wir natürlich bereits die Kopfhaut.
Aber wir können noch mehr tun.
Eine Möglichkeit, die ich besonders schätze, ist das regelmäßige Bürsten mit einer guten Naturhaarbürste.
Bürsten ist für mich nicht einfach nur Entwirren oder Frisieren. Die Borsten massieren die Kopfhaut, regen die Durchblutung an und verteilen den natürlichen Talg vom Ansatz bis in die Haarlängen.
Bürsten, massieren, anregen – ein ganz einfaches Pflegeritual, das ein wenig in Vergessenheit geraten ist.
Wer seiner Kopfhaut darüber hinaus noch mehr Aufmerksamkeit schenken möchte, kann die Pflege beispielsweise mit SkalPuro und dem 3×3 Tonikum von P. Jentschura ergänzen.
Warum sie so beliebt ist
Eine wunderbare Happy-Aging-Pflege für anspruchsvolle Haut, die mit den Jahren mehr Feuchtigkeit, Schutz und liebevolle Unterstützung braucht – für eine Haut, in der du dich rundum wohlfühlst.
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Und was ist mit der Pflege von innen?
Hier kommen wir zu einem Punkt, der mir besonders wichtig ist:
Haare wachsen nun einmal nicht aus der Shampooflasche.
Die Haarwurzel befindet sich in unserem Körper und muss von dort versorgt werden.
Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente spielen dabei ebenso eine Rolle wie unser gesamter körperlicher Zustand.
Deshalb gehören für mich bei Veränderungen von Haut und Haar immer auch Fragen dazu wie:
Wie ernähre ich mich?
Wie geht es mir momentan?
Gab es in den vergangenen Monaten viel Stress?
Hat sich hormonell etwas verändert?
Gab es eine Erkrankung oder nehme ich Medikamente?
Manchmal lohnt es sich, nicht nur vor dem Spiegel nach einer Antwort zu suchen.
Polygoni 7 – „Sieben Schätze für schönes Haar“
Besonders fasziniert hat mich in diesem Zusammenhang eine traditionelle chinesische Pflanzenrezeptur: Polygoni 7 von Ethno Health.
Ihr ursprünglicher Name lautet „Qi Bao Mei Ran Dan“ und bedeutet übersetzt:
„Sieben Schätze für schönes Haar“.
Was für ein schöner Name.
Doch noch interessanter finde ich den Gedanken dahinter.
Nach traditioneller chinesischer Vorstellung werden Haare, Vitalität und das Älterwerden nicht isoliert betrachtet. Die Rezeptur richtet den Blick auf Qi – die Lebensenergie –, Yin und die innere Substanz.
Im Zentrum steht der Vielblütige Knöterich, Polygonum multiflorum, ergänzt durch sechs weitere traditionelle Pflanzen und Pflanzenbestandteile.
Die Rezeptur reicht in ihrer Überlieferung bis in die Qing-Dynastie zurück und wurde traditionell insbesondere von älteren Menschen genutzt.
Dabei fasziniert mich weniger die Vorstellung eines einzelnen „Wirkstoffes gegen Haarausfall“.
Mich fasziniert die Sichtweise:
Nicht nur das Haar steht im Mittelpunkt – sondern der Mensch, aus dem es wächst.
Die beschriebenen Zusammenhänge stammen aus der traditionellen chinesischen Pflanzenkunde und sind nicht mit wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen gleichzusetzen.
Was brauchen meine Haare wirklich?
Mit 61 Jahren meine langen, kräftigen und noch immer natürlich dunklen Haare tragen zu können, empfinde ich als etwas Besonderes.
Was davon auf meine jahrelange bewusste Pflege zurückzuführen ist, kann ich natürlich nicht sagen.
Aber ich bin überzeugt von der Haltung, die dahintersteht:
Ich kümmere mich nicht erst um meine Haare, wenn sie mir Probleme machen.
Ich pflege sie bewusst. Ich schenke meiner Kopfhaut Aufmerksamkeit. Ich bürste sie täglich intensiv, ich schaue auf meine Ernährung und die Versorgung von innen. Und ich versuche wahrzunehmen, wenn sich etwas verändert.
Denn genau wie unsere Haut können auch unsere Haare Hinweise geben, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Vielleicht ist der beginnende Herbst deshalb ein schöner Anlass, deinen Haaren einmal ein paar Minuten mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Nicht nur zu fragen:
„Welches Shampoo brauche ich?“
Sondern:
„Was brauchen meine Haare, meine Kopfhaut – und vielleicht auch ich selbst gerade wirklich?“
Herzlich
Deine Simone
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