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Warum kann Sonnenschutz gefährlich sein?

Warum kann Sonnenschutz gefährlich sein?

Sonnenbrand ist nicht angenehm und kann deiner Haut schaden.

  • Zu viel Sonne kann deine Haut schneller altern lassen
  • Zu wenig Sonne schadet deiner Gesundheit, die Haut wird schneller schlaff & faltig
Sonnenbrand


Die Sonne ist ein wahres Heilmittel.

Die Mitochondrien – die Energiefabriken unserer Zellen– brauchen lebensnotwendig das gesamte Spektrum des Sonnenlichts, für einen optimalen Stoffwechsel –  das heißt optimale Versorgung und Entsorgung aller Zellen.

Mitochondrien regulieren auch die Synthese von Hormonen wie Cortisol und Östrogen. Sie regulieren Kalziumwerte, Entzündungswerte und Genexpression. Und noch viele mehr. Sie sind fast wie Gehirnzellen. Deine Mitochondrien sind wie winzige Motoren, die den menschlichen Kraftstoff, das ATP produzieren. Dazu wird dringend Sonnenlicht benötigt, das den Motor anwirft. Und jede Störung oder Störung der Mitochondrien kann zu einer Reihe chronischer Störungen führen.

Chronische Sonnenvermeidung oder permanente verwendung von Sonnenschutz ist wie einen Computer mit Speichermangel zu betreiben – dein Computer wird langsam, unberechenbar und für den Absturz bereit.

Dr. Jack Kruse, ein Neurochirurg, verwendet eine Augenöffnungsanalogie, um zu erklären, warum Sonnenlicht so wichtig für unsere Gesundheit ist: 

Er bittet uns, uns vorzustellen, dass im Wald ein kleiner Baum wächst, dem es gut geht. Aber dann kommt jemand und wirft ein Segel über ihn. Was wird passieren? Es ist klar, dass der Baum nicht allzu lange leben wird, weil ihm die Energie des Sonnenlichts entzogen wird. Aber es ist dasselbe, wenn du die Sonne meidest, deine Haut mit hohen Lichtschutzfaktoren abdeckst oder auch allzu oft eine Sonnenbrille aufsetzt.

Sonnenschutz so beugst du vor

Schützt Sonnencreme vor Hautkrebs?

Forschungen und Erfahrungen zeigen, dass die Chemikalien in Sonnencremes die Entstehung von Hautanomalien oder Hautkrebs fördern können. Seit Einführung des chemischen Sonnenschutzes gibt es einen Anstieg der Hautanomalien zu verzeichnen. Ein Blick in die Zutatenliste von chemischen Sonnenschutzpräparaten lässt viele Fragen stellen.

Die kalifornische Wissenschaftlerin Dr. Elizabeth Plourde ist Autorin des Buchs Sunscreens – Biohazard: Treat As Hazardous Waste (zu Deutsch etwa: »Sonnenschutzmittel – Bioschadstoff: Wie Giftmüll behandeln«), in dem sie ausführlich die lebensbedrohenden Gefahren von Sonnenschutzmitteln beschreibt, nicht nur für Menschen, sondern auch für die Umwelt.

Dr. Plourde liefert den Beweis dafür, dass Melanome und andere Formen von Hautkrebs mit dem verbreiteten Einsatz von Sonnenschutzmitteln in den letzten 30 Jahren signifikant häufiger geworden sind. Wie sie betont, enthalten viele Sonnenschutzmittel Chemikalien, die als karzinogene und endokrine Disruptoren bekannt sind. Zur Umwelt schreibt sie: »In Gebieten mit hoher Belastung durch ED-Chemikalien [endokrine Disruptoren] sind Korallen und andere Meerespopulationen abgestorben und es werden häufiger doppelgeschlechtliche Fische beobachtet.«

Einen Sonnenbrand möchte niemand haben. Das dies schmerzhaft ist und auch der Haut nicht guttut, ist unstrittig. Unstrittig ist auch, dass im Hochgebirge, in südlichen Ländern oder bei langem Aufenthalt in der puren Sonne ein etwas höherer Sonnenschutz notwendig ist. Doch einiges können wir beeinflussen, denn:

Je saurer das Hautmilieu, desto größer die Sonnenempfindlichkeit. 

Wie kannst du deine Haut weniger sauer machen und somit gut auf die lebensnotwendige und gesundheitsförderliche Sonnenstrahlung vorbereiten?

  1. Basische Ernährung und Lebensweise
  2. Basische Hautpflege mit reiner Naturkosmetik
  3. Versorgung mit Beta-Carotin (Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis, rote Paprika, Grünkohl, Spinat, Aprikosen, Mango, Honigmelone sind besonders gute Quellen) 
  4. Schutz mit mineralischen Sonnenschutzmitteln
  5. Aufenthalt in praller Sonne wohl dosieren, Sonnenhut tragen, leichte helle  Kleidung tragen
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Mineralischer und chemischer Sonnenschutz - einfach erklärt

ThemaMineralischer SonnenschutzChemischer / synthetischer Sonnenschutz
WirkungsweiseLiegt wie ein feiner Schutzfilm auf der Haut und reflektiert die UV-Strahlen wie kleine Spiegel.Zieht in die obere Hautschicht ein und wandelt UV-Strahlen in Wärme um.
WirkungseintrittSofort nach dem Auftragen wirksam.Wirkt meist erst nach 20–30 Minuten.
InhaltsstoffeNatürliche Mineralpigmente wie Zinkoxid oder Titandioxid.Synthetische UV-Filter wie z. B. Octocrylen, Benzon oder Trisiloxan.
VerträglichkeitBesonders gut verträglich, auch für empfindliche Haut und Kinder geeignet.Kann empfindliche Haut reizen und wird mit Allergien, Hautreaktionen z.B. Mallorca-Akne, Hautanomalien  in Verbindung gebracht.
HautgefühlLässt die Haut besser atmen und ist oft angenehmer bei Wärme und Schwitzen.Kann sich schwerer oder okklusiver auf der Haut anfühlen.
Optik auf der HautModerne Rezepturen hinterlassen heute kaum noch einen weißen Film.Unsichtbar auf der Haut.
StabilitätLichtstabil und chemisch sehr beständig.Einige Filter können sich unter Sonneneinstrahlung zersetzen.
UmweltaspektGilt als umweltfreundlicher und riffschonender.Rückstände wurden bereits in Gewässern und Organismen nachgewiesen.
HaltbarkeitMeist länger stabil.Produkte sollten regelmäßig erneuert werden, da sich Filter mit der Zeit verändern können.
VorteileSofortiger Schutz, gute Hautverträglichkeit, natürliche Wirkweise.Hohe Lichtschutzfaktoren möglich
NachteileHochwertige Produkte oft etwas teurer.Manche Inhaltsstoffe stehen in der Kritik bezüglich Hautverträglichkeit, Hautanomalien und großer Umweltbelastung.

Die Liste der Nachteile von chemischen Sonnenschutzmitteln ist wesentlich länger.

Wie erklärt sich das?

  1. Chemische UV-Filter zersetzen sich nach 3 bis 6 Monaten. Du brauchst also in jeder Saison neue Produkte, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.
  2. Bestimmte UV-Filter stehen im Verdacht, krebserregend und hormonell zu wirken. Das zeigte sich in Studien bei Zellversuchen im Reagenzglas und bei Tierversuchen, deren Fortpflanzungsfähigkeit so beeinflusst wurde.
  3. Die Kritik der Zeitschrift Ökotest (2023) bezieht sich auf den UV-Filter Octocrylen, weil er nicht nur hormonell wirken soll, sondern auch allergische Reaktionen auslösen kann.
  4. Chemische UV-Filter haben Wissenschaftler als Rückstände in der Umwelt, in Fischen und in der Muttermilch nachgewiesen. Welche umfangreichen Schäden die ermittelten Mengen hervorrufen können, ist noch nicht absehbar.

Fazit:

Sonnenschutzmittel mit mineralischen UV-Filtern eignen sich besser als solche mit chemischen UV-Filtern. 

Unsere Sonne ist der Ursprung allen Lebens, regt die Bildung des lebenswichtigen Vitamin D an, gibt uns Energie und Lebensfreude, wirkt heilend – ohne Sonne kein Leben.

Die Verwendung jeglichen Sonnenschutzes sollte daher möglichst so lange wie möglich vermieden werden. Entscheidend ist immer ein achtsamer Umgang mit der Sonne – denn wie so oft macht die Dosis den Unterschied. Die Haut sollte sich langsam an die Sonneneinstrahlung gewöhnen dürfen, ohne überlastet zu werden. Sinnvoll ist es daher, intensive Mittagssonne zu meiden, sich regelmäßig im Schatten aufzuhalten und die Haut mit einem Sonnenhut oder leichter, luftiger Kleidung zu schützen.

Welcher Sonnenschutz gewählt wird, ist letztlich eine persönliche Entscheidung. Wichtig ist ein bewusster Umgang mit Sonne, Hautgesundheit und den verwendeten Inhaltsstoffen.

Meine Empfehlung:

Schütze und pflege deine Haut mit reiner Naturkosmetik und basisch-mineralischer Sonnenkosmetik.

Moderner mineralischer Sonnenschutz lässt sich heute angenehm leicht auftragen, schützt zuverlässig und hinterlässt dank verbesserter Rezepturen keinen weißen Film mehr auf der Haut. Die Zeiten, in denen man damit wie ein Schneemann aussah, sind längst vorbei.

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Schützt eine Sonnenbrille deine Augen?

Das Tragen einer Sonnenbrille entzieht der Zirbeldrüse die nötige Energie und gaukelt dem Gehirn vor, es sei bewölkt. Dadurch kann sich die Haut nicht auf die Sonneneinstrahlung vorbereiten. Getönte Brillen rauben dem Körper je nach Stärke der Tönung Energie, indem sie die Aufnahme von ultravioletten Strahlen blockieren, die jedoch lebensnotwendig für den gesamten Stoffwechsel sind. Auch Hautveränderungen und Sonnenbrand werden begünstigt. Trage eine Sonnenbrille deshalb nur in Extremsituationen, um dich und andere nicht zu gefährden z.B. beim Auto- oder Fahrradfahren. Übrigens sind die Augen umso lichtempfindlicher, je mehr der Körper übersäuert ist. Lichtempfindlichkeit wird von ganzheitlichen Experten auch mit einer Überlastung der Leber in Zusammenhang gebracht.
Sonnenbrillen Paradoxum
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